Zur Person

Im Alter von fünf Jahren startete ich meine erste Expedition. Sie führte über viele Monate zu Großmutter Frieda Jank ins Nachbardorf Staritz, wo ich sogar den Kindergarten besuchte. Nachdem ich das Lesen erlernt hatte, weiteten sich die Entdeckerreisen ins Unermessliche. "Der Große schmekert schonne widder, der hat woll heite jornischt Gescheites ze tune?"

Den Bauernhof meiner Eltern hielt ich für weniger interessant als den Chingachgook, die utopischen Geschichten Lems oder die Weltreise zweier Tschechen im Tatra-Auto.
Meine Eltern erwarben eine 1825er (!!!) Ausgabe des "Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände" in 15 Bänden als Nahrung für meinen Bildungshunger. Fern-
weh, Wissensdurst, Hunger auf Unbekanntes

— beständig locken die neuen Ufer. Ist es das mosaische Blut der Urgroßmutter, der Ahasver, in mir? Ich habe mir Europa zu Fuß, Fahrrad, per Faltboot, Autostopp (siehe Abb. 1) und mit dem eigenen PKW vom Nordkap (siehe Abb. 2)  bis Gibraltar, von Schottland bis Istanbul, von Moskau bis Palermo angesehen. 2006 folgten erstmals afrikanische Entdeckungen (Kenia) gemeinsam mit 14 Köllitscher Freunden.


Rumänien
Abb.1: Trampen mit Steffi
Duchow in Rumänien 1984

Skandinavien
Abb.2: Angeln mit Sohn
Stefan in Norwegen 2004

Kenia
Abb.3: Abenteuer Kenia 2006


Weltanschauen prägt die Weltanschauung. In den letzten Jahren enttäuscht mich die sprachlich-kulturelle Selbstverleugnung der Deutschen. Häufig kolportiere ich das cocacola-mäßige Gestammel meiner Zeitgenossen mit noch übertriebeneren

Sprachfetzen oder Ungetümen ("Mehl" anstelle email), bzw. schreibe in Umgangssprache.Das is danne widder was gans Gomisches,  mor lacht erscht driwwer, awwer manche forstehen de Bodschafd: ich mag eine bunte Welt, liebe die Unterschiede

wertfrei. Sprachen, Kulturen, Religionen - bleiben sie uns bitte gegen jeden Coca Cola- und Mc Donaldismus erhalten! Ich hätte sonst keine Ziele mehr - es wäre zuhause wie anderswo ...